Was über uns in der Zeitung steht,
wer über unsere Aktionen berichtet.

Im Spreewälder, einem Magazin der WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH, findet ihr einen sehr schönen Artikel über zwei Mitglieder unseres Vereines.

Viel Spaß beim Lesen🎗️😬

Lausitzer Rundschau am 07.07.2022

Lausitzer Rundschau vom 05.03.2022

Benefizkonzert Die „12 Tenöre“ kommen nach Dahme

Der Verein „Rock & Rhythmen gegen Krebs“ konnte die „12 Tenöre“ für ein Sommerkonzert  in Dahme gewinnen.

Sie werden auf Welttourneen von Tausenden von Fans gefeiert, ihre stimmgewaltigen Song-Interpretationen  von Klassikern aus Rock und Pop haben sie bekannt gemacht und ihnen Millionen Aufrufe auf der Videoplattform „youtube“ beschert: ihr Repertoire reicht von Welthits der Beatles, Leonard Cohen, Michael Jackson, Freddy Mercury bis zu den klassischen Arien Puccinis. Der harmonische Zusammenklang ihrer Stimmen macht jedes Lied zu einem Hörgenuss. Auf ihrer Tournee kommen die internationalen Stimmvirtuosen auch für ein Konzert am 1.Juli nach  Dahme.
Wie der Verein die zwölf Tenöre von einen Auftritt in Dahme überzeugte

Der besondere Auftritt geht auch auf eine Begegnung zurück, die Peter Losch, Vorstandsvorsitzender des Dahmer Vereins „Rock und Rhythmen gegen Krebs“ auf der Preisträgergala der Town und Country Stiftung mit einigen Mitgliedern der Tenöre, darunter auch Alexander Herzog hatte. Zur Gala ist der Dahmer Verein für sein Engagement im Kampf gegen Krebs ausgezeichnet worden. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von den Sangeskünsten der Tenöre. Peter Losch war sehr beeindruckt von dem Auftritt. Daraufhin hat er dann ein Ziel gehabt: Die Stimmen der  zwölf Topsänger sollten auch in Dahme erklingen.

„Wir waren uns nicht sicher, ob es klappen würde, so erfolgreiche Sänger ins kleine Dahme zu holen“, so Peter Losch. „Doch der Verein konnte sie überzeugen“, freut er sich. Das mag auch daran liegen, dass mit dem Erlös aus dem Ticketverkauf Spenden gesammelt werden die lokalen Dahmer Vereinen, der Kinderkrebsstation des Carl-Thiem-Klinikums, sowie dem Dahmer Arbeitskreis Kinder von Tschernobyl zugutekommen sollen. Der Verein sammelt für den guten Zweck mit Spenden von Firmen und den Veranstaltungserlösen. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges sei außerdem geplant, zum Konzert Spendenboxen aufzustellen. „Der Verein will das Geld dann an eine vertrauenswürdige Organisation übergeben“, so Peter Losch. „Wir schlagen mit dem Konzert zwei Fliegen mit einer Klappe“, meint der Vorstandsvorsitzende. „Wir erweitern das Kulturangebot in Dahme und gleichzeitig tun die Besucher unserer Veranstaltungen noch etwas Gutes.“
Das Konzert soll um 19.30 Uhr in der Marienkirche in Dahme stattfinden. Das Ticket kostet 30 Euro. Vorverkaufsstellen sind die Dahmer Touristinformation, das Gartenlokal am Schwimmbad Donath und Bauers Laden in Luckau sowie der Spreewelten Bahnhof in Lübbenau.

Artikel in der Lausitzer Rundschau vom 22.11.21

Rock und Rhythmen gegen Krebs Dahmer Verein für Engagement gegen Krebs ausgezeichnet

Erst in diesem Jahr hat sich der Dahmer Verein „Rock und Rhythmen gegen Krebs“ gegründet. Und schon sahnen sie mit ihrem Konzept ab. Sie haben den Brandenburger Stiftungspreis der Town and Country Stiftung erhalten. Grund zum Ausruhen ist das nicht.

Der Verein „Rock und Rhythmen gegen Krebs“ aus Dahme ist eine kleine Gemeinschaft. Gerade einmal 18 Mitglieder zählt sie. Und dennoch stecken die Köpfe voller Ideen. Und so kann der Verein auf gleich zwei Glanzpunkte für dieses Jahr zurückblicken – trotz der coronabedingt bewegten Zeit: Der Theaterabend im Sommer vor der Schlossruine sowie das fast schon traditionelle gleichnamige Festival.

Stiftungspreis für Dahmer Verein Rock gegen Krebs

Unzählige Stunden der Vorbereitung, Organisation und Nachbereitung stecken sie dort hinein. Alles ehrenamtlich und für den guten Zweck. Es ist ein Einsatz, der sich auszahlt. Der Verein wurde nun für Brandenburg mit dem Stiftungspreis der Town and Country Stiftung ausgezeichnet und ist damit einer von 16 Landespreisträgern. Das freut die Vereinsmitglieder sehr. „Die Auszeichnung und das damit verbundene Preisgeld ermöglichen weitere Investitionen“, sagt der Vorstandsvorstandvorsitzende Peter Losch. Ziel sei es nun, die Qualität der Veranstaltungen sukzessive zu erhöhen und damit mehr Spenden für einen guten Zweck zu generieren. Mehr als 4000 Euro sind in diesem Jahr allein für die Kinderkrebsstation des Carl-Thiem-Klinikums zusammengekommen. Und das hat durchaus einen persönlichen Hintergrund.

Initiative beruht auf persönlichen Hintergrund

Peter Losch selbst sah sich bereits mit der schweren Krankheit konfrontiert. „Meine damalige Lebensgefährtin ist an Krebs erkrankt. Es wurde leider zu spät entdeckt“, sagt er. Erst bei anderen Untersuchungen wurde der Krebs fast schon zufällig entdeckt. Dann war er bereits etwa faustgroß. Damals war seine Lebensgefährtin 32 Jahre alt. Bestrahlung und andere Therapiemöglichkeiten brachten nicht den gewünschten Erfolg. „Das war sehr dramatisch. Sie hat bis zuletzt gekämpft“, sagt Peter Losch. In dieser Zeit reifte das erste Mal die Idee einer Benefizveranstaltung. Denn schwere Schicksalsschläge wie diese sind eine Belastungsprobe – sowohl in seelischer als auch finanzieller Hinsicht – für Betroffene, Angehörige und Freunde. „Das sind unheimlich harte Zeiten. Deswegen wollen wir Familien, die mit solchen Schicksalsschlägen zu kämpfen haben, unter die Arme greifen“, sagt Peter Losch.

2018 ersten Rock und Rhythmen gegen Krebs Festival

Als eine der ersten Visionen sollte damals eine Benefiz-Handballspiel veranstaltet werden. Die Planungen waren bereits weit vorangeschritten. Hochkarätige Spieler sollten dafür nach Dahme kommen. Aber es scheiterte an den Finanzen. Also entstand die Idee zu einem Rockkonzert. „Der damalige stellvertretende Bürgermeister Karsten Schmidt schlug vor, warum wir nicht auch einen Kindernachmittag machen. Die Halle haben wir ja ohnehin angemietet“, sagt der Vereinsvorsitzende. Und so wurde 2018 das erste Rock und Rhythmen  gegen Krebs Festival veranstaltet. Und es war ein voller Erfolg. Sieben Bands und sechs Elektro-DJs spielten auf. Insgesamt konnten 6000 Euro an die Kinderklinik des Carl-Thiems-Klinikums übergeben werden. In diesem Jahr konnte bereits die dritte Auflage des Festivals stattfinden.
Ein Großteil der dort gesammelten Spenden ging erneut an diese Station. „Für uns Erwachsene ist es schon schwer, mit so einer Krankheit umzugehen. Wie soll dass dann erst für Kinder sein“, begründet Peter Losch. Darüber hinaus ist es dem Verein aber auch wichtig, mit ihrem Engagement etwas in der Region zu bewegen. „Das ist uns sehr wichtig, wir haben in Dahme viele Vereine, die sich extrem engagieren“, so Losch. Vereine wie die Kinder- und Jugendfeuerwehr, der Tschernobylkreis oder der Behindertenverband werden vom Verein unterstützt.
 

Ziel: Kulturelles Leben in Dahme weiter ankurbeln

Der Verein Rock und Rhythmen gegen Krebs, der sich in diesem Jahr offiziell gegründet hat, hat es sich auf die Fahne geschrieben, das kulturelle Leben in Dahme anzukurbeln und zugleich das Miteinander zu fördern. Dieses Konzept kam auch bei der Jury der Town and Country Stiftung gut an. „Der Verein gibt mit dem Kindernachmittag zur Benefizveranstaltung Kindern die Möglichkeit, all ihre Probleme zu vergessen und wieder Kind zu sein“, heißt es in der Begründung.
Ziel des Vereins sei es nun, Stück für Stück weitere Veranstaltungen zu etablieren und die Qualität weiter zu verbessern. Weil das Sommertheater, das in diesem Jahr erstmals vom Verein organisiert wurde, so gut ankam, soll es eine Wiederholung geben. Auch erste Vorstellungen für sportliche Events gibt es bereits.

In Dahme wird für die Kinderkrebsstation gerockt

Lausitzer Rundschau
04. November 2019

Eins steht fest: Auch die zweite Rocknacht für den guten Zweck in Dahme ist gelungen. Bis in den frühen Morgen haben die Fans in der Dahmer Sportwelt zu Hardrock und Punkrock abgefeiert.

„Inge und Heinz“ aus Luckenwalde ließen mit ihrer Inszenierung auf der Bühne das Publikum toben.

Sechs Bands gaben auf der Bühne alles. Anfangs gaben die Gäste „Godless Times“ aus Dahme sowie „Nullpunkt“ aus Rostock lieber aus dem hinteren Teil des Hallenparketts ihr Feedback. Doch schon „Larrikins“ aus Goldberg bei Parchim gelang es, die ersten Grüppchen vor die Bühne zu locken. Den nächsten Glanzpunkt setzten „Inge und Heinz“. Die „Brutal-Hard-Schlager-Band“ aus Luckenwalde inszenierte sich auf der Bühne, im Publikum nickten die Köpfe im Rhythmus. Erst nach einer Zugabe wurden die Lokalmatadore entlassen. Perfekt in Stimmung gebracht, rockte zu den Titeln von „Radio Havanna“ aus Berlin und den „Bieranjas“ aus Niebendorf-Heinsdorf der ganze Saal.

Wir finden das absolut super. Es ist eine tolle Idee. Respekt den Organisatoren für die viele Arbeit“, waren sich die Dahmenser Dirk und Margitta Peisker einig. „Es ist eine gute Sache, dass es den Kindern zu Gute kommt, damit sie wieder gesund werden“, ergänzte Tochter Chantal. Begeistert von der Benefiz-Idee und der Musik war auch Andreas Mehlis aus Luckau. „Inge und Heinz sind super. Das ist Punkrock vom Feinsten. Nächstes Jahr im Mai spielen sie auf der Waldbühne in Gehren zusammen mit Larrikins, darauf freue ich mich jetzt schon“, sagte der Luckauer.

Für die Mecklenburger Musiker war es schon der zweite Auftritt bei „Rock und Rhythmen gegen Krebs“ in Dahme. „Es ist immer eine gute Sache, ein Konzert mit sozialem Engagement zu verbinden“, sagte Larrikins-Sänger Felix Laube. „Wir haben auch schon persönliche Erfahrungen mit der Krankheit gemacht“, ergänzte er. Zum Konzept gehörte die Möglichkeit, in der Sportlerklause bei DJ Sebastian Nehaider nach bestellter Wunschmusik abzutanzen. Der Dahmenser wohnt jetzt zwar in Berlin, bleibt seiner Heimatstadt jedoch verbunden. „Ich finde es toll, dass sich Peter Losch und die anderen in ihrer Freizeit für diese Sache engagieren und ich bin gern dabei“, sagte er.

Alice Lange aus Goßmar konnte an diesem Abend ihrem Mann eine besondere Freude machen. Denn dieser sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl und wird in einem Dahmer Pflegeheim versorgt. „Vor dem Unfall waren wir auch immer auf Konzerten. Heute konnte er einige bekannte Bands wieder live hören und hatte Tränen in den Augen. Das hat mich total berührt.“ Die Goßmarerin ist Peter Losch und dem Team dankbar dafür, „dass sie meinen Riesenwunsch erfüllt haben.“ Sven Hakendahl war aus Zinnitz ist mit einem Wohnmobil zum Übernachten gekommen. Den Flyer vom Konzert hatte er im Kulturhof Lübbenau entdeckt. „Larrikids ist eine Band, die ich besonders mag. Und dass das Eintrittsgeld einem guten Zweck zukommt, finde ich gut.“

Wir sind rundum zufrieden mit der Veranstaltung. Unser Konzept mit dem Wechsel zwischen Live-Bands und DJ ist aufgegangen“, resümierte Peter Losch. Besonders freute er sich über den deutlich größeren Zuspruch des Kindernachmittags mit den Clowns von „Lachen hilft“, dem Finsterwalder Männerballett und dem MSC Fürstlich Drehna. Zudem hätten mehr als 40 Sponsoren die Veranstaltung unterstützt, neben Firmen und Vereinen aus Dahme und Umgebung auch welche aus Lübben, Lübbenau und Luckau sowie aus Leipzig und vom Bodensee. „Ich bin begeistert, dass die Bands so mitziehen. Wir haben viel Zuspruch von den Gästen bekommen, das gibt uns Kraft zum Weitermachen“, sagte Peter Losch. Die Vorbereitungen für das nächste Rock-Event werden bald anlaufen. Anfang November 2020 soll es die dritte Auflage von „Rock und Rhythmen gegen Krebs“ geben.